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ubberschupp rubberschupp sagte Dietz und begann die Treppe zweistufig auf einmal nachoben zu. Angekommen meinte er Bonsai! und ging nach rechts in einen Flur mit vielen Türen und einer Topfpflanze. Dort blieb er stehn. Dann drehte er, wartete vor dem Aufzug, fuhr nach unten und stand bald wieder auf der Straße. Er überquerte die Fahrbahn, kaufte an einem rotgestrichenen Büdchen zwei Zeitungen, setzte sich in ein nahegelegenes Kaffee.

Er fand er ähnele einer Weihnachtsdekoration. In der Zeitung waren verschiedene Leute verstorben: Bosnak, Pieper, Langborn, Bleicher. Dietz beschloß, auch zu sterben, er wußte allerdings nicht wie. Da ihm das öfter passierte ging er zu Katrin und sie tranken jeder 1 Tee und 2 Amaretto. Draußen fuhren inzwischen 5 Straßenbahnen vorbei, viele Autos und 1 Motorrad mit Beiwagen in dem 1 Kasten Bier und 1 Topfpflanze waren. Dietz verabschiedete sich von Karin und fuhr mit der 6. Bahn bis zu seiner Haltestelle. Dort beobachtete er einen Hund. Nachdrücklich schnüffelte er an der Bank neben den Haltestellenhäuschen, dann spürte er einen Zug am Hals, schüttelte sich, scharrte mit den Hinterbeinen.

Dietz gab auf - er kam an dieser Stelle weder über die Schienen, noch über die Straße, den Fluß, oder ihre schlechte Laune hinweg. Das Wasser schwappte dumm unter der Brücke, verschiedene Enten waren darauf verteilt. Es begann zu regnen. Dietz bekam eine feiste Wut und zog sich die Jacke zu, er wollte nachdenken. Ging deswegen in Richtung Fußgängerzone, bemerkte dort eine völlig unmotivierte Erektion, er drehte sich um. Doch war da niemand. 2 Topfpflanzen standen vor einem Laden und wurden naß. Von irgendwoher roch es nach verbrannten Fingern. Ein Geräusch von kleinen Kindern ließ ihn eine Wanderdüne um die Ecke vermuten.

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